Alles über Camp Challenge 2012
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Camp Challenge 2012 - live: Afrika ist nicht Europa

Geschält, gekocht oder gar nicht: das ist die 3-G-Regel. Wer sie beherzigt, vermeidet Magend-Darm-Infekte. Auch sonst haben sich die Teilnehmer der Camp Challenge daran gewöhnt, dass in Afrika vieles langsamer geht als in Europa.

Samstag, 21. April 2012

2. Ruhetag in Chintheche

Wir gewöhnen uns mehr und mehr an das Leben in Afrika
 
Wir schlucken alle Tabletten zur Malaria-Prophylaxe und schlafen (die einen häufiger, die anderen seltener) unter Moskitonetzen. Bei der Nahrungszubereitung beherzigen wir die 3-G-Regel: „geschält, gekocht oder gar nicht".
Wenn wir morgens in die Dusche gehen, dann schauen wir sehr genau nach, ob nicht ein Gecko an der Wand sitzt oder ein Frosch oder sonst ein Getier.

Rainer wurde heute Morgen auf dem Weg ins Waschhaus zum Beispiel von einer Stabheuschrecke begrüßt.....hätte auch ein Skorpion sein können.

Wir geben Micropur zur Entkeimung in den Trinkwassertank und sprühen uns vor der Dämmerung mit Antimückenspray ein, damit wir in gemütlicher Runde bei Kerzenschein nicht gepiesackt werden.

Außerdem gewöhnen wir uns daran, daß in Afrika vieles langsamer geht als in Europa. Manchmal bringt es uns zwar zur Verzweiflung, daß das Internet so langsam läuft und während des Hochladens der Tagesberiches dann auch noch gern abstürzt - aber wir sind dankbar, daß es überhaupt funktioniert. An Ruhetagen kommen die Camp Challenger gern einmal bei Kathrin vorbei, um nachzusehen, was wir so alles geschrieben haben. „Unsere Leute zuhause sind sonst ja besser informiert als wir selber" bekommen wir manchmal zu hören.

W-Lan gab es bisher nämlich erst auf zwei Übernachtungsplätzen. Unsere Nabelschnur zum weltweiten Netz ist ein Internet-Stick für den wir immer wieder eine neue SIM-Karte für das jeweilige Land kaufen.

Aber über diese Verbindung zum Rest der Welt können wir Mails empfangen und auch an die übrigen Reise-Teilnehmer weiterleiten. Heute möchten wir gern aus der e-mail einer Webasto/Isotherm-Mitarbeiterin zitieren, die zeigt, was bei unserer Camp Challenge so alles im Hintergrund läuft, während wir vor Ort mit Polizeikontrollen und Stabheuschrecken kämpfen.

Hallo Kathrin, Hallo Hans-Hermann,
ENDLICH ist nun auch der Kühlschrank auf dem Weg zu euch. Und glaubt mir: Keiner ist glücklicher als wir hier. Ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Hebel wir hier in Bewegung gesetzt haben und wirklich alles getan haben, die beste Lösung zu finden. Wenn ihr die Mails sehen würdet, meine Telefonliste und die vielen Menschen, die involviert waren - echt Wahnsinn! Frau Rauscher und Herr Gafert kennen meine Nummer inzwischen auswendig und umgekehrt ;-) Und mein Kollege Max Kratzer, der sich wirklich unerlässlich um die Sache gekümmert hat, hätte eine Konferenzschaltung zwischen Südafrika, Italien und England legen können.

Aber ich brauche euch sicherlich nicht zu sagen, dass Afrika eben nicht Europa ist und die Uhren dort einfach anders ticken. Nichts desto trotz haben wir bis zum Schluss alles versucht, den reparierten Kühlschrank zu euch zu bringen. Aber nach unzähligen Telefonaten und Mails haben wir uns unterm Strich dafür entschieden, doch einen Kühlschrank aus Italien runter zu fliegen. Toi, toi, toi - ich klopfe dreimal auf Holz ;-)

Euch wünsche ich nun eine wunderbare Zeit in Malawi - hoffentlich ohne weitere Straßennutzungsgebühren ;-)

Ganz herzliche Grüße mit viel Fernweh,

Yvonne
 
Wir sind natürlich sehr glücklich, daß unser Sponsor Isotherm alles in Bewegung gesetzt hat, um den defekten Kühlschrank zu ersetzen. Mittlerweile hat das Ersatzgerät uns sogar schon überholt und ist in Dar es Salaam angekommen, wo wir ihn hoffentlich am 30. April treffen werden. Dann müssen wir nur noch zusehen, wie wir ihn eingebaut bekommen.
Aber auch das haben wir von Afrika mittlerweile gelernt. Man muß Ruhe mitbringen und Geduld und dann wird irgendwie alles gut.

Auch essenstechnisch haben wir uns dem Land angepaßt und kochen, was uns über den Weg läuft.....na ja, nicht ganz! Aber wenn Ananas am Straßenrand angeboten wird, dann gibt es Obstsalat und wenn die mutigen Jungs, die in ihrem Einbaum auf den See hinaus fahren, erfolgreich waren, dann gibt es Fisch zum Mittagessen.
Dieter hat heute wieder einmal mit Eric per Handschlag ein Geschäft ausgehandelt. Für ein paar hundert Kwachas wird der Fang sogar filetiert. Na dann, guten Appetit!

Kathrin & Hans-Hermann Kern / „Phoenix on tour“

Mehr Live-Stories zur Camp Challenge 2012 , die neuesten Infos und alle Reiseberichte finden Sie in unserem Themenspecial Camp Challenge 2012 .

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Kathrin & Hans-Hermann Kern / „Phoenix on tour“

Datum

22. April 2012
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