Alles über 30 Jahre promobil
Der erste Reisemobiltest: Postert 520 L 14 Bilder Zoom

Seit 25 Jahren testet promobil Wohnmobile: Wohnmobiltests - alles ganz genau genommen

promobil feiert 25-jähriges Jubiläum: 25 Jahre promobil heißt auch 25 Jahre Reisemobiltests - intensiv und innovativ, als stets kritischer Branchenbegleiter. Hier ein  kurzer Überblick:

Ein Postert 520 L war der erste Testwagen, der von der jungen promobil-Redaktion im August-Heft 1983 gründlich unter die Lupe genommen wurde. Und schon damals ging zweierlei Hand in Hand: die akribische Messung, anfangs mit Stoppuhr und Maßband, und die praktische Erfahrung auf Reisen.

Der Postert begleitete Redakteur Andreas Bues dabei sogar auf eine DDR-Reise. Eine gute Gelegenheit, dem Federungskomfort des Basisfahrzeugs Renault Trafic gründlich auf den Zahn zu fühlen.

Vorgehensweise bei den Tests

Die bei Arnold in Ravensburg gebauten Hausmarkenmobile sind längst Geschichte wie auch die ungewöhnliche "Teststrecke". Geblieben ist die beharrliche Vorgehensweise der promobil-Tester, die stets eine kritische wie faire Beurteilung zum Ziel hat. Bereits 1983 gehörten wie selbstverständlich Grundrisszeichnung und technische Daten zum Testlayout. Im Dezember 1984 musste sich das erste namhafte Modell, ein Hobby 600, den Testern stellen, im Februar 1985 prüfte die Redaktion das erste Hymer-Mobil. In den ersten Jahren entwickelte die Redaktion Testideen, die bis heute zum festen Repertoire von promobil zählen.

In der Ausgabe 2/1985 wurde mit vier Pick-up-Mobilen der große Vergleichstest eingeführt, in der Folgeausgabe ging es gleich mit der stattlichen Anzahl von sechs Campingbussen weiter. Und im Dezember 1985 standen sich erstmals zwei Integrierte, ein´Pilote R und ein Elnagh Magnum, gegenüber. Dass Camping in Eis und Schnee seinen ganz besonderen Reiz hat, aber Wohnmobile nicht in jedem Fall gut dafür vorbereitet sind, erkannte promobil früh und schickte Anfang 1986 zwei Alkovenmobile, ein Eura Mobil und einen Bawemo Icebird nach Tirol zur Wintererprobung.

Wintertests am Polarkreis

1991 reiste gar Redakteur Hans-Joachim Wiehager bis an den Polarkreis, um gemeinsam mit finnischen Kollegen 14 Mobile unter arktischen Bedingungen zu testen. 1994 ließ promobil erstmals die Isolationseigenschaften von fünf Wohnmobilen mit der faszinierenden Thermografietechnik schonungslos aufdecken.

Zubehör- und Komponententests

Die Zusammenarbeit mit Spezialisten und Instituten für spezielle Testverfahren hat bei promobil ebenfalls Tradition. Aber nicht nur Komplettfahrzeuge mussten auf den Prüfstand. Mit dem ersten Kühlschrank-Vergleichstest im Juni 1985 startete eine lange Reihe von Zubehör- und Komponententests. In promobil 3/2000 wurden beispielsweise Aufbaufenster im Detail untersucht, im Jahr darauf (7/2001) der Liegekomfort verschiedener Bettsysteme aufwendig gemessen.

Wohnmobil-Basisfahrzeuge im Test

Das Basisfahrzeug macht rund die Hälfte des Wertes eines Reisemobils aus, darum galt diesem "Zulieferteil" immer besondere Aufmerksamkeit. So berichtete promobil im Januar 1986 über die Erfahrungen auf Eis und Schnee mit zwei, bis auf den Antrieb identischen Karmann Gipsy auf VW T3, einmal heck-, einmal allradgetrieben. Die Qualitäten von nachrüstbaren Federsystemen in puncto Fahrstabilität und -komfort loteten umfangreiche Dynamiktests in promobil 1/1999 aus.

Dabei stand das Thema Sicherheit bei promobil immer besonders im Fokus, etwa beim ersten großen Bremsentest, den promobil 1996 mit sieben Reisemobilen auf unterschiedlichen Basisfahrzeugen durchführte. Die Erfahrungen und teils extra für solche Spezialtests entwickelten Methoden flossen, wo möglich, auch in die ständigen Reisemobiltests mit ein. Ein Beispiel ist der anspruchsvolle Bremsentest mit zehn Vollbremsungen hintereinander – anfangs aus Tempo 80, seit Ende 2005 sogar aus Tempo 100 –, dem seit Ausgabe 10/1997 alle Supercheck-Fahrzeuge unterzogen werden. Der einzigartige Supercheck ist ohnehin das Aushängeschild des promobil-Anspruchs, den Dingen auf den Grund zu gehen. 1988 eingeführt – er feiert einen runden Geburtstag –, entwickelte sich der Supercheck schnell zum anerkannten, teils bei den Herstellern gefürchteten Prüfstein für Wohnmobile.

Computerbasierte Tests

Damals war es eine kleine Sensation, ein computerbasiertes Testverfahren einzuführen, das sich vollständig auf Messwerte stützte. Entsprechend dröge geriet anfangs allerdings auch der optische Auftritt. Das erste Fahrzeug, das das Prozedere durchlief, war ein Karmann auf Ford. Der Einstieg in den kurzen Text – der größte Teil des dreiseitigen Superchecks bestand aus der Datensammlung – klang dabei wenig versöhnlich: "Besonders schwerwiegend beim Karmann Transit ist ein Verstoß gegen das DVGW-Arbeitsblatt G 607 bei der Anordnung des Außenkamins für den Boiler."

Aushängschild: Der promobil Supercheck

Zur Juli-Ausgabe stand bereits die erste Überarbeitung an. Der Supercheck wuchs auf vier Seiten, erhielt zwei Bilder mehr und eine Grundrisszeichnung sowie eine komplette Neuordnung der Testrubriken. Welche Resonanz die kritische Beurteilung bereits im ersten halben Jahr in der Branche auslöste, lässt sich nicht nur im Editorial dieser Ausgabe nachlesen, sondern auch auf zwei Seiten mit Stellungnahmen der Hersteller.

In den folgenden Jahren bis heute erfuhr der Supercheck einen stetigen Erweiterungs- und Optimierungsprozess. Der Testpass wurde immer umfangreicher, grafische Elemente verbesserten die Übersichtlichkeit. Eine Konkurrenzbetrachtung erleichtert die Einordnung, ein detaillierter Wertungskasten die Einschätzung des Testmodells. In der aktuellen Ausgabe erscheint nun der 244. Supercheck, dessen Form und Inhalt in den 20 Jahren im Durchschnitt jährlich verändert und weiterentwickelt wurde – mit nur einem Ziel: optimalen Nutzwert für Sie, unsere Leser.

Vergleichstest: Forster T 738 EB/Sunlight T 67/ Weinsberg TI 700 MEH

Foto

promobil

Datum

2. April 2008
5 4 3 2 1 5 5 1
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