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Abzocke beim Umweltschutz

München. Der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) beobachtet dramatische Preisunterschiede bei der Nachrüstung von Diesel-Partikelfiltern.

20.06.2007 Redaktion promobil

So lagen bei einem Werkstatttest die Angebote bei einem Audi A4 zwischen 580 und 1100 Euro. Ähnliche Werte für einen Skoda Octavia, wo eine Fachwerkstatt die Nachrüstung sogar für 1200 Euro anbot. Der KS empfiehlt daher, trotz des staatlichen Zuschusses die Preise genau zu vergleichen.
Der Einbau eines geeigneten Partikelfilters, der dem Halter die staatliche Förderung von 330 Euro garantiert, kostet in der Regel zwischen 500 und 750 Euro. Teurer kann es nur werden, wenn der Wagen älter als fünf Jahre ist oder die Fahrleistung mehr als 80000 Kilometer beträgt, weil dann auch der vorhandene Katalysator ausgetauscht werden muss. Den nachträglichen Einbau dürfen nur Werkstätten vornehmen, die auch die Abgasuntersuchung (AU) durchführen können. Garantie- oder Gewährleistungsansprüche werden übrigens nicht berührt. Wichtig: Den staatlichen Zuschuss gibt es nur, wenn die Nachrüstung in den Fahrzeugpapieren dokumentiert ist. Dazu sind nötig: die Einbaubestätigung der Werkstatt, die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), die letzte AU-Bescheinigung, der Fahrzeugschein und der Fahrzeug-Brief.
Für 20 Euro gibt es dann neue Kfz-Papiere (Zulassungsbescheinigung I und II). Fünf Euro kostet die jeweilige Plakette. Übrigens empfehlen die Filterhersteller bei ausschließlichem Kurzstreckenverkehr zweimal monatlich eine längere Etappe auf einer Schnellstraße zurückzulegen. So lassen sich die Verstopfung des Filters und der damit verbundene Leistungsabfall vermeiden. Info: Info: Telefon 089/539810.

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